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Marktüberblick: Woche vom 2. bis 5. Januar 2024

Erdbeben in Japan

Nikkei 225: Am 1. Januar 2024 wurde Japan von einem Erdbeben heimgesucht. Rückblickend auf die Nachwirkungen von 2011 fiel der Nikkei 225 am 11. März 2011 um 86 Punkte auf 10.348 Yen. Die anschließenden Bedenken über die Auswirkungen des Erdbebens auf die Gewinne führten zu einem Ansturm von Verkaufsaufträgen. 

Innerhalb weniger Tage fiel der Index von 10.348 auf 8.605. Das Ereignis erinnert an die Empfindlichkeit des Marktes gegenüber seismischen Ereignissen und die darauf folgenden Reaktionen der Anleger. 

Stlouisfed: Am 1. Januar 2024 erlebte Japan ein Erdbeben, was einen Rückblick auf die Auswirkungen auf USDJPY nach dem Erdbeben von 2011 anregte. Nach dem Ereignis von 2011 wertete der JPY deutlich auf. Vom 10. März bis 17. März 2011 stärkte sich der Yen um etwa 5% gegenüber dem USD. 

Als Reaktion auf die erhöhte Marktvolatilität gaben die G-7-Finanzbehörden am Donnerstag, den 17. März 2011, Maßnahmen bekannt. Der Yen erholte sich schnell und kehrte fast auf sein Niveau vor dem Erdbeben zurück. 

Apple-Aktien

CNBC: Die Apple-Aktien fielen nach der Herabstufung durch Barclays um 4%, da Bedenken hinsichtlich der schwächelnden iPhone 15-Verkäufe als potenzieller Vorbote für iPhone 16 und breitere Hardwareprognosen angeführt wurden.

Mittlerweile berichtet Bloomberg, dass die chinesische Regierung staatliche Mitarbeiter davon abhält, iPhones zu nutzen, eine Behauptung, die von den chinesischen Behörden zurückgewiesen wurde.

Die Marktreaktion auf interne und externe Faktoren verdeutlicht das empfindliche Gleichgewicht bei Technologiewerten. 

GBP/USD-Rallye

Market Screener: HSBC’s Dominic Bunning deems the GBP/USD rally, soaring from $1.20 in October to $1.27 in late November, as ‘completely unjustified’ based on interest rate differentials.

Predicts pound’s retreat as focus shifts to overall yield spreads, anticipating GBP/USD slide towards 1.20. Rob Dobson von S&P Global Market Intelligence stellt einen Rückgang der britischen Produktionsausgaben zum Jahresende 2023 fest, und führt dies auf schwierige Bedingungen im Inland und in wichtigen Exportmärkten zurück. 

Meanwhile, the dollar gains traction on the year’s first trading day, backed by higher U.S. Renditen in Erwartung wichtiger Wirtschaftsdaten. 

Chip-Aktien

Reuters: 

  • U.S. Chips-Aktien befinden sich im Abwärtstrend, der PHLX Halbleiterindex fiel um 2,1%.
  • AMD, Qualcomm und Broadcom tragen zu den Verlusten bei, mit Rückgängen von mehr als 2%.
  • BofA Global Research empfiehlt Investitionen in Nvidia, Marvell Technology, NXP Semiconductors, ON Semiconductor.
  • Der Chip-Index ist seit dem Schlussrekordhoch am 27. Dezember um nearly 7% gefallen.
  • Wells Fargo empfiehlt KLA und Applied Materials als Top-Picks.
  • Marktvolatilität im Halbleitersektor nach dem stärksten Jahr seit 2009.

Politik im Vereinigten Königreich

Bloomberg: 

  • UK-Führungskräfte drängen auf dringende Zinssenkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft.
  • PM Rishi Sunak deutet auf eine Parlamentswahl bis Januar 2025 hin; der genaue Monat bleibt ungewiss.
  • Die Konservativen liegen in den Umfragen etwa 20 Punkte hinter den Labour; Sunak steht unter Druck, die Macht zu behalten.
  • Das Budget im März ist entscheidend für die Finanzen der Tories, potenzielle Steuererleichterungen stehen im Fokus.

Wirtschaftsausblick der USA

Reuters: 

  • Ökonomen prognostizieren, dass im Dezember 170.000 Arbeitsplätze hinzugefügt werden, weniger als die vorherigen 199.000.
  • Der ADP-Bericht zeigt den größten monatlichen Anstieg der Beschäftigung seit August, private Löhne stiegen um 164.000.
  • Die ersten Anträge auf staatliche Arbeitslosenhilfe sinken um 18.000.
  • Dollar strengthens against most currencies on Thursday, fueled by robust U.S. Arbeitsmarktdaten.
  • Die Markterwartungen an mehrere Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr wurden gedämpft.
  • UBS’s Brian Rose: “In the short run, we think the dollar could gain a bit; market is too aggressive in pricing in Fed rate cuts. "Unser Basisfall ist, dass die Fed bis Mai wartet, bevor sie die Zinsen senkt."
  • Die Mehrheit der Analysten (36 von 59) sieht ein höheres Risiko in ihren Dreimonatsprognosen: Der Dollar wird stärker gegenüber den Hauptwährungen gehandelt, als derzeit prognostiziert.

Wirtschaftsdaten Europa

Finanzielle Überprüfung: 

  • Die EZB untersucht sorgfältig die inländischen Treiber, wobei die Gehälter im Mittelpunkt stehen.
  • Die Inflation in Deutschland beschleunigt sich im Dezember weniger als erwartet.
  • Die Verbraucherpreise steigen um 3,8%, unter den 3,9% der Prognosen der Ökonomen.
  • Ein gedämpfter Anstieg der Energiekosten könnte die Lohnforderungen einschränken.
  • Der Inflationsbericht aus Frankreich spiegelt ein vergleichbares Szenario vom frühen Tag wider.
  • Die EZB strebt eine schnellere Rückkehr zum Inflationsziel von 2% an.
  • Handelsidee 2024: Morgan Stanley schlägt vor, den EURUSD zu shorten.

Haftungsausschluss:

Die in diesem Blog enthaltenen Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und sind nicht als Finanz- oder Anlageberatung gedacht. Sie gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als genau, basierend auf den Quellen. Änderungen der Umstände nach dem Veröffentlichungszeitpunkt können die Genauigkeit der Informationen beeinflussen.

Die vergangene Leistung ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Es wird empfohlen, eigene Recherchen durchzuführen, bevor Sie Handelsentscheidungen treffen.